Schnelle Runden drehn

Keine Lust aufs Wintertraining im Freien? Auf der überdachten Radrennbahn in Augsburg verfliegen die Kilometer im Nu' - egal ob es draußen regnet oder schneit! Interessiert? Dann einfach Kontakt mit uns aufnehmen und Termin vereinbaren!

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Daten zur Radrennbahn

Länge: 200 Meter
Baujahr: 1988
Material: Holz
Geschlossene Halle
Ganzjähriger Betrieb

Die Rennsaison ist vorbei – die Trainingssaison beginnt

(ahof) Mit dem 5. Lauf zum Bayern-Cup des Vereins „Bahnradsport Bayern“ ging im Oktober die Rennsaison auf der Radrennbahn der RSG Augsburg an der Eisackstraße zu Ende. Von Ende März ab wurden auf dem Holzoval 13 teilweise mehrtägige Bahnrennen veranstaltet. Unter den Rennen befanden sich neue Veranstaltungen wie das BDR-Sichtungsrennen um den Trainalyzed-Cup, aber auch traditionelle Veranstaltungen wie der Augsburger Sprintercup oder die Abendbahnrennserie um den Brauerei-Rapp-Bahn-Cup 2022. Mit der 28. Austragung dieser Serie gehören die Rennen zu einer längsten Rennserien weit über die Grenzen Bayerns hinaus.

Die sonst immer ausgetragene Landesverbands-Bahnmeisterschaft fiel in diesem Jahr leider dem Wunschdenken von Vereinsfunktionären zum Opfer, die die Meisterschaft auf der eigens für die Europameisterschaft in München errichteten Bahn austragen wollten. Dieser Plan konnte dann jedoch nicht umgesetzt werden. Die Bereitschaft der RSG Augsburg die Meisterschaft auszutragen wurde zwar zur Kenntnis genommen, aber die Terminplanung scheiterte dann jedoch.

Ein Highlight war der rund zweiwöchige Vorbereitungslehrgang der Bahnnationalmannschaft auf die Europameisterschaft im Velodrom an der Eisackstraße. Die akribische Arbeit der Bundestrainer führte, wie bekannt ist, zu einer Reihe von Erfolgen bei den Wettkämpfen. Nach dem Hinweis der Trainer auf die Möglichkeit das Training jederzeit beobachten zu können, gab es für das täglich anwesende Publikum allerlei interessante Neuigkeiten rund um den Bahnradsport und das von der Nationalmannschaft benutzte Material. Wie wichtig die Rennbahn für die Ausbildung der Sportler ist, zeigt die Anfrage der Sprinttrainer im Mai nächsten Jahres wieder einen Sprintercup austragen zu wollen.

Neben den Sportlern waren auch wieder verschiedene Handwerker in der Halle. So wurden zum Beispiel Brandschutzfenster eingebaut und eine Reihe von Umbauten durchgeführt, die der Infrastruktur der Halle zugutekamen.

Für die kommenden Wintermonate haben sich bereits mehrere Sportgruppen und Landesverbände, aber auch einzelne Sportler zu Trainingsmaßnahmen angesagt. Die weiteste Anreise dürfte dabei eine Radsportfamilie Los Angeles haben, die während eines Deutschlandtrips unbedingt die Hallenradrennbahn der RSG Augsburg kennenlernen und nutzen möchte.

Dass neben den regelmäßig stattfindenden Trainingsabenden an rund 100 Tagen mit Rennen, Lehrgängen, Testfahrten und anderen Veranstaltungen Betrieb in der Halle herrschte, beweist den Stellenwert der Sportstätte im süddeutschen. Die Rennbahn ist im Umkreis von rund 500 km die einzige, ganzjährig benutzbare Hallenradrennbahn.

Informationen zu Nutzungsmöglichkeiten auch für Freizeitsportler sind unter www.rsg-augsburg.de oder per Mail über erhältlich.

 

Foto von Norbert Liesz – Radbilder.de

Querfeldeinsaison in vollem Gange!

 

Herbst ist Crosszeit, und die Offrodfahrer der RSG sind dabei! Martin Müller, Max Graf und Jakob Ank haben die blau-gelben Trikots schon in mehreren Rennen (u.a. der Cross-Bundesliga) präsentiert und sogar die ein oder andere Top-10-Platzierung eingefahren.

Die Crossaison geht noch lange, und im Januar gibt es sogar ein absolutes Highlight in Bayern – die deutsche Meisterschaft in München!

 

 

Die nächsten Termine mit RSG-Beteiligung sind:

30.10.: Nürnberg
06.11.: Herxheim
12.11.: Vaihingen
13.11.: Magstadt
27.11.: Moosburg (bay Meisterschaft)

Bild: Pia Nowak

Impressionen Finale Brauerei-Rapp-Cup 2022

Fotos von Fabian Frinzel

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Das härteste Crossrennen der Welt!
Jakob Ank hat dieses Jahr einen der begehrten Startplätze beim Three Peaks Cyclocross in Yorkshire bekommen, und berichtet vom Rennen:

 

Das Three Peaks Cyclocross – kurz ‚Peaks‘ – gilt allgemein als das größte und härteste Crossrennen Grossbritanniens, wenn nicht weltweit. Dieses Jahr war bereits die 58ste Ausgabe, jede Menge Historie gibt’s also noch obendrauf! Im Gegensatz zu „normalen“ CX-Rennen handelt es sich hierbei nicht um einen Rundkurs, sondern eine 58km/1600hm-Strecke, die die 3 Gipfel der Yorkshire Dales, Ingleborough, Whernside und Pen-Y-Ghent, überquert. Große Teile des Kurses sind auf Grund des Untergrundes oder der Steigungen unfahrbar (sowohl hoch als auch runter). Das (vorgeschriebene) Crossrad ist eigentlich immer falsch: Auf den Straßenabschnitten will man ein Rennrad, bergab ein MTB und bergauf am besten gar keines!
Diese Aussichten, noch dazu kombiniert mit englischem Herbstwetter, versprechen ein einmaliges Event, das an Skurrilität und Absurdität wohl nur schwer zu übertreffen ist. Und genau deswegen wollte ich dabei sein!

 

Gesamtzeiten reichen von knapp unter 3 Stunden für den Sieger bis hin zu über 6 für die letzten Finisher. Nach einem langen Tag voller Strapazen für Körper und Material – 4 Stürze und 2 Stopps wegen Reifenschäden – habe ich das Rennen in 4:08 auf dem 163ten Platz von 344 Finishern beenden können. Ursprünglich hatte ich mir eine Zeit von unter 4 Stunden vorgenommen, das hat leider nicht ganz geklappt. Rückblickend überwiegt aber der Stolz, das Ziel überhaupt erreicht zu haben!

 

Mir bleiben Erinnerungen an einen unglaublichen Tag auf, neben und unter dem Rad, enthusiastische Fans an der Strecke („need a gel, mate?“; „well done!“) und großartige Gastfreundschaft.
Frei nach Obelix: Die spinnen, die Briten – aber auf eine liebenswürdige Art!

 

Bild: Patrick Frost
1200km von Augsburg nach Nizza

 

Unser Mitglied Klaus Hirschbühl ist vielen als Bahndienstler und als Rennarzt bekannt. In seinem Urlaub hat er zusammen mit drei Freunden eine Fernfahrt mit dem Rennrad unternommen.

In den ersten drei Tagen fuhren Florian (ab Augsburg) und Klaus (ab Immenstadt) nach Martigny und machten dort einen Tag Pause. Dann stießen Achim und Mathias dazu und die vier  fuhren in den folgenden vier Tagen nach Nizza.

Dabei bewältigten sie mehr als 1200 km 22000 Hm und haben folgende Pässe überquert:

Riedbergpass, Faschinajoch, Kerenzerberg, Klausenpass, Furkapass, Col de la Forclaz, Col de Montets, Les Saisies, Cormet de Roselend, Col de l´Iseran, Aussois, Col du Télégraphe, Col du Galibier, Col de Vars, Cime de la Bonette, Aspremont.

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